Ich bin Amelie
In meinem vorherigen Leben war ich der ‘Surffloh’. Das klingt nicht gerade sehr beeindruckend, oder?
Aber dieser Spitzname passte irgendwie: Ich war klein und immer etwas zu leicht in meiner Disziplin im Leistungssport. Ich ging immer meinen eigenen Weg, nahm nichts zu ernst und folgte immer meinen Instinkten. Und selbst wenn das gesamte Regattafeld der Meinung war, das Rennen über die rechte Seite starten zu müssen, fuhr
ich nicht selten ganz alleine nach links.
Meine Instinkte hatten mir gesagt, dass der Wind auf der linken Seite besser sei…
Mir kam es nie in den Sinn, aus einem Suchen nach Sicherheit den anderen nach rechts zu folgen. Ich glaube, mein Trainer verzweifelte an mir: Vor jedem Rennen fragte er mich wieder und wieder nach meinem Plan. Doch ich sagte immer nur: ich brauche keinen Plan! Ich fahre einfach los und folge dann meiner Intuition. Ich hasste Pläne, denn gefühlt blockierten sie meine Intuition. Sehr oft war ich damit auch sehr erfolgreich, doch niemals ebbte die Kritik ab: Ich sei dumm, so zu handeln, ich bräuchte einen Plan, könne nicht immer nur meinen Instinkten folgen… Ich finde, ich war ohne Pläne erfolgreich!


Jugend-Weltmeisterin,
Vize-Weltmeisterin,
Olympia-Silbermedaille
Lange Zeit stand ich ganz oben auf der Weltrangliste. Und das obwohl ich immer zu klein, zu leicht und mit meiner Naivität angeblich immer zu dumm war. Darüber hinaus sah ich so viel von der Welt, lernte Menschen aus vielen Kulturen kennen, fand Freunde in vielen unterschiedlichen Nationen… Doch irgendwann war ich von außen gebrochen, obwohl mein Leitspruch immer lautete: ‘Hinfallen, Krone richten, weiter geht’s’. Es kostete mich irgendwann zu viel Kraft. Eine Erkrankung an Pfeifferschem Drüsenfieber zeigte mir eindeutig: Mein Akku war trotz toller Erfolge irgendwie leer. Und ich fühlte mich leer.
Und das Magischste daran
ist das Wort ‘Heilung’.
In diesem Moment kam etwas in mein Leben, das mich nachhaltig beeinflusst hat: Heilung durch chinesische Medizin. Ich erfuhr, was es bedeutet, wenn der Körper einen Anstoß bekommt, wieder seinen eigenen Weg der Heilung einschlagen zu können: der China-Doc setzte mir seine Nadeln; nach der zweiten Sitzung fiel ich in einen 14stündigen Dornröschenschlaf. Als ich am nächsten Morgen aufwachte, war das Drüsenfieber weg! Das war eine unglaubliche Erfahrung. Mein Körper hatte den Weg der Gesundung gefunden, angestoßen durch die Akupunktur. So wurde ich geheilt, fand zu neuer Stärke und schaffte drei Jahre später noch einmal die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Athen.

In diesem Moment begriff ich, was Heilung ist.
Ich begriff, dass wir alle über Selbstheilungskräfte verfügen
und was für ein unsagbarer Schatz das für uns alle ist.

Doch die Kritik an meiner Art, nie einen Plan zu haben und meinen Instinkten zu folgen, ebbte nie ab.
Der Umgang der Medien mit dem Thema ‘Scheitern’ nervte mich. Die andauernde Erwartung, ich solle professioneller werden, kostete mich zu viel Kraft. Auch meine Familie wünschte sich, ich solle endlich bodenständig werden, etwas Sicheres im Leben tun. Ich versuchte es: Ich versuchte, mich all diesen Kritikern in meinem Leben anzupassen, versuchte einen bodenständigen Job zu machen, versuchte Ehefrau und eine gute Mutter zu sein.
Doch ich scheiterte, bis ich begriff: Ich werde nur glücklich, wenn ich ich selbst sein kann. Egal ob das andere gut finden oder nicht. Ich muss mich wiederfinden, meine Instinkte, meine Liebe zur Natur, meine Lebensfreude.
Und so fand ich meine Liebe in der craniosacralen Therapie.
Die Einstellung, die meine Lehrerin Shanti zum Thema Heilung vermittelte, hat meine Sichtweise und damit meine Lebenseinstellung nachhaltig verändert. Ich fand meine Liebe im Yoga, durch das ich mich ausdrücken und gute Energien im Körper wieder zum Fließen bringen kann, egal wie stressig der Tag auch war. Und ich fand meine Liebe in der Massage, durch die ich anderen Menschen oft helfen kann, sich in ihren Körpern wieder wohler und beweglicher zu fühlen. Und so fand ich endlich den Mut, entgegen aller Vernunft eine andere Richtung einzuschlagen (mal wieder ganz alleine nach links zu fahren), verließ meinen sicheren Job als Osteopathin bei der Bundeswehr und gründete ‘Body & Soul Flow’ mit mobilen Massagen und craniosacraler Therapie.

Qualifikationen
- Duale Ausbildung zur Physiotherapie (Lubinus Klinikum & FH Kiel)
- Osteopathie-Ausbildung (AON)
- Cranio-Sacrale-Balance (Shanti Rhubaum)
- Verbale Begleitung & Traumalösung in der Craniosacralen Therapie
- Yoga-Lehrerin (B-Lizenz)
- Sportphysiotherapie
- Faszientherapie
- Kinesio Taping
